Planzen und Sortieren

Kürbispuzzeln in Schwarzach!

Heute haben sich wieder drei VEGler*innen in der Raritätengärtnerei Veit Plietz eingefunden, um einem unserer Gemüselieferanten bei der Arbeit zu unterstützen. Mit Bahn und Rad ging es Richtung Schwarzach, wo wir nacheinander eintrafen. Zunächst war vorbereitende Arbeit angesagt:

Die Beete, die anschließend bepflanzt werden sollten, wurden mit einem Brenner abgeflammt, um Schädlinge und Beikraut zu minimieren. Nachdem dem Boden ordentlich eingeheizt wurde, ging’s in zwei Teams ans Pflanzen. Die einen durften Posteleinpflänzchen in Reihen setzen. Entlang der mit dem Rechen vorgezogenen Abstände wurde akribisch mit dem Zollstock gemessen. Das verhinderte aber nicht, dass wir so manche Kurve einbauten. Am Ende gesellten sich noch einige Petersilienpflanzen dazu. Im anderen Gewächshaus wurde händisch Feldsalat gesetzt. Martins saßen dafür im Doppelpack auf einer Pflanzmaschine, die Löcher vorfertigte, um in regelmäßigen Abständen das Geißblattgewächs zu setzen.

Zur Stärkung gab’s zwischendurch eine kurze Kaffeepause und später eine ausgedehntere Mittagspause, um die Knie und Rücken etwas zu entspannen. Nachdem alle Pflanzen in der Erde waren, wollten noch knapp 2 Tonnen Kürbisse sortiert werden. Dabei gab es klare Regeln: unreife Exemplare zum Nachreifen extra, alle weiteren nach Größe sortieren. Das erleichtert die Vermarktung. Dabei wurden Butternut, Hokkaido und viele Muskatkürbisse begutachtet und im Zweifel auch mal gewogen. Insbesondere der Muskatkürbis wurde als sehr geschmackvoll angepriesen und landet, auf Grund seiner festen Schale, vielleicht bald gefüllt im Ofen. Nachdem viele Kisten voll mit diesen sogenannten Panzerbeeren auf Paletten gestapelt wurden, durfte noch ein bisschen Gemüse als Dankeschön eingepackt werden.

Dann ging es auch schon wieder zurück Richtung Würzburg. Mit dem bevorstehenden Wetterumschwung werden einige Gemüsesorten im Sortiment wegfallen und so langsam geht es in den Herbstbestand über. Der Wechsel in den Gewächshäusern bedeutet auch weiterhin viel Arbeit. Wir freuen uns schon auf den nächsten Einsatz!

by Markus

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