Vorbereitungen der Sauerkraut-Arbeiten. 1,5 Tonnen Krautköpfe in großen Holzboxen.

Sauerkraut-Einmachen

Jedes Jahr freut sich die halbe SoLaWü drauf: Sauerkraut-Einmachen! Am 17.10. war es dann endlich soweit. Da die Aktion direkt am Hof stattfindet und es mehrere Arbeitsstationen mit vielen unterschiedlichen Tätigkeiten gibt ist es eine der beliebtesten Mitmach-Aktionen jedes Jahr. Auch der Kontakt zu den Menschen am Hof und den anderen SoLaWüs kommt nicht zu kurz. Los ging es um 9Uhr am Hof, leider spielte dieses Jahr das Wetter nicht ganz mit und es war Regen angesagt: aber kein Problem, alle Arbeitsstationen wurden unterm Dach im Trockenen aufgebaut.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde unter freiem Himmel ging es nach drin zur Einweisung in die einzelnen Arbeits-Stationen:

  • Putzen / Zuschneiden
  • Hobeln
  • Abwiegen
  • Stampfen

Die ganzen 1,5 Tonnen bereits geernteter Krautköpfe mussten die unterschiedlichen Stationen durchlaufen. Schlechte Blätter oder Schadstellen entfernen, halbieren und vierteln, dann weiter zu den 3 Hobel-Stationen. Von dort ging es zum Abwiegen und Abmessen der richtigen Menge Salz, zusammen kam das gewogene, gehobelte Kraut in große Fässer zum Einstampfen mit Gummistiefel-Füßen, bis es richtig schön saftig wird. Für einen Teil der Fässer wurden später auch zusätzlich Gewürze wie Kümmel, Wacholder und Lorbeer-Blätter bereit gestellt: lecker schon beim Vorbereiten.

Leckeres und Spaß auch abseits vom Kraut

Neben den ganzen Arbeiten war natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. Viele mitgebrachte Kuchen, Muffins, Kaffee, Tee, Apfelsaft und Wasser wurden während einer kurzen Pause oder einfach zwischendurch gesnackt und genossen. Von der Spiel, Spaß & Sellerie AG gabs für die Kurzweil ein paar Spiele, ein kleines Quiz mit Fragen rund um den Hof und später sogar noch ein Bingo, das für sehr viel Freude und emsiges Herumfragen sorgte.

Kulinarisches Highlight der Aktion war diesmal ein vom Hof organisierter mobiler Pizza-Ofen. Selbstgemachter Pizza-Teig konnte, kurz vorgebacken, mit allerlei Zutaten individuell belegt und danach vernascht werden: Eine echte Belohnung für die fleißige Arbeit bei herbstlichem Wetter.

Abschließend heißt es nun „leider“ warten, bis das Kraut so weit ist, dass es dann letztendlich in euren Päckle landet. Ich für meinen Teil freue mich jetzt schon drauf 🙂