Erste SoLaWü Hofaktion 2026

Wie im Terminkalender und in der SoLaWü-Rundmail angekündigt war es am 21.03. endlich soweit: Der Biolandhof Kraus-Egbers Mosmann in Oberaltertheim lud zur ersten SoLaWü Hofaktion 2026 ein. Der Start war wie üblich für 9 Uhr direkt am Hof angekündigt. Zu unserem Glück zeigte die Wettergöttin sich, was dieser Tage ja nicht unbedingt selbstverständlich ist, gnädig und bescherte trockenes Wetter mit vereinzelten Sonnenstrahlen.

Also ging es für mich nach einem kräftigenden Frühstück aufs Rad und durchs ruhige Steinbachtal nach Oberaltertheim. Wie üblich war Sebastian schon für ein freundliches „Guten Morgen“ vor Ort und ich konnte direkt den dringend benötigten ersten Kaffee abstauben. Neben Dieter und David vom Hof trudelten nach und nach auch die fleissigen Helfer*innen ein, so dass wir fast pünktlich mit einer kleinen Vorstellungsrunde starten konnten.

Dass sich am Hof immer wieder viel tut zeigte sich schon beim Blick aus dem Küchenfenster ins angrenzende Gewächshaus: Die Abdeckfolie wurde komplett runderneuert, so dass sich die dort (hoffentlich) bald gepflanzten Gurken noch wohler fühlen werden. Apropos Gewächshaus: Ein Abstecher ins Zweite offenbarte eine wahre Pracht an Salat, Feldsalat und Radieschen, auf die sich die SoLaWis in nächster Zeit freuen dürfen. Frei nach dem Motto: Bald muss alles raus, wir brauchen Platz für die Tomaten!

Mit Werkzeug und Handschuhen bewaffnet ging es danach im Transporter und Acker-Auto zum diesjährigen Feld. Im Gegensatz zum Gewächshaus gibt es hier Anfang des Jahres natürlich nicht so viel Grün, aber immerhin den Grund unseres heutigen Besuchs: den Knoblauch. Nach dem annähernden Ernte-Totalausfall im letzten Jahr wurde der Knoblauch für diese Saison diesmal schon Anfang November letzten Jahres gesteckt. Dementsprechend strecken sich zarte Pflänzchen aus der Erde, die es galt von Beikraut und Gräsern zu befreien. Zudem wird dabei auch der Boden um die Pflanzen etwas gelockert. Damit wir nicht „denn sie wissen nicht, was sie tun“ spielen mussten, gab es eine ausführliche Einweisung nebst Demonstration von David. Danach hieß es also: jede*r eine Reihe und los gehts. Wie auf den Hofaktionen so üblich gab es während der Arbeit regen Austausch der Teilnehmenden untereinander, so dass bis zur obligatorischen Kaffee / Tee / Keks / Möhren / Bananen Pause fast die Hälfte des Feldes geschafft war. Ich gebe es zu, mein Rücken war etwas eingerostet und ich war nicht ganz böse drum, als sich das Ende des Feldes und damit auch das Ende des Arbeits-Teils der ersten Hofaktion abzeichnete. Gleichzeitig freue ich mich jetzt schon darauf, dass es dieses Jahr ziemlich sicher Knoblauch geben wird 🙂

Zurück am Hof gab es als Abschluss ein gemeinsames Essen mit Nudeln, frischem Bärlauch-Pesto und leckerem Salat.

Allen Teilnehmenden darf ich versichern: Das mit dem Muskelkater wird besser, wenn man öfter kommt 😉

Falls auch du Lust haben solltest, mal am Hof dabei zu sein, achte am besten in den SoLaWü-Rundmails auf entsprechende Ankündigungen oder schau im Terminkalender nach.